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7.1. Grundlagen Tests sollten in Skriptdateien organisiert werden, wo jede Datei eine Sammlung von zusammengehörigen Tests enthält. Einzelne Tests sollten auf den Prozedurtests aufbauen, so wie dies auch in den Tcl und Tk Testreihen getan wird. Hier sind zwei Beispiele:
test expr-3.1 {floating-point operators} {
expr 2.3*.6
} 1.38
test expr-3.2 {floating-point operators} {unixOnly} {
list [catch {expr 2.3/0} msg] $msg
} {1 {divide by zero}}
test ist eine Prozedur, die in einer Skriptdatei namens defs definiert ist, welche von jeder Testdatei eingebunden wird. test hat vier oder fünf Argumente: eine Testkennung, eine Zeichenfolge zur Beschreibung des Testes, ein optionales Argument zur Beschreibung der Bedingungen, unter denen dieser Test stattfinden sollte, ein Testskript und das zu erwartende Ergebnis des Skriptes. test führt das Skript aus und prüft, ob es das erwartete Ergebnis liefert. Wenn nicht, wird eine Meldung ausgedruckt, wie die folgende:
==== expr-3.1 floating-point operators ==== Contents of test case: expr 2.3*.6 ==== Result was: 1.39 ---- Result should have been: 1.38 ---- expr-3.1 FAILED Um einen Test durchzuführen, wird die Anwendung gestartet und dabei eine Testdatei eingebunden. Wenn alles gut geht, erscheint keine Meldung; wenn Fehler auftreten, wird für jeden Fehler eine Meldung ausgegeben. Die Testkennung, wie expr-3.1, wird ausgegeben, wenn Fehler auftreten. Sie kann zur Bestimmung der Quelle, an welcher der Fehler aufgetreten ist, verwendet werden. Der erste Teil der Kennung, z.B. expr, sollte denselben Namen wie die Testdatei haben, außer die Testdatei hat die Dateiendung .test, wie z.B. expr.test. Die beiden Ziffern erlauben die Aufteilung der Tests in Gruppen. Der Test innerhalb einer bestimmten Gruppe (z.B. alle expr-3.n Tests) beziehen sich auf ein einzelnes Untermerkmal, wie z.B. eine einzelne Prozedur. Die Tests sollten in der Testdatei in der selben Reihenfolge, wie deren Nummerierung stehen. Der Testname, wie z.B. floating-point operators, wird ausgegeben, wenn ein Fehler auftritt. Er enthält für den Menschen verständliche Informationen über die allgemeine Art des Tests. Bevor man eigene Testroutinen schreibt, sollte man sich einige der Testdateien für Tcl und Tk ansehen, um zu sehen wie diese aufgebeut sind. Man sollte sich auch die README-Dateien in dem Tcl und Tk Testverzeichnis ansehen, um zusätzliche Merkmale kennenzulernen, die eine aussagekräftigere Ausgabe enthält oder die Anzahl der ausgeführten Test verringert.
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